Dienstag, 25. August 2009

Logan Intern. Airport, Boston

What I'm going to miss ... a lot ...










so see you soon again ...

Montag, 24. August 2009

Biddeford, Maine

Letzter Tag. Wow. Morgen geht's zurück nach Deutschland. Natürlich freu ich mich, keine Frage, aber ich werde die USA, die Freunde, die Familie, richtig richtig vermissen.

Im Moment nutze ich mal wieder den WiFi Anschluss eines netten Cafés (Oh-babe) somewhere in Biddeford. Meine Tante ist zum Aerobic. Übrigens eine tolle Frau, nicht zu toppen! Und gestern hat sie sich - endlich - mit meiner mittelfachmännischen Anleitung einen Laptop zugelegt. Jetzt fehlt nur noch der Internet-Anschluss. Tja, sogesehen hätte ich noch ein paar Tage (zwecks Einweisung) gebraucht. Aber ...

Zum Glück gibt es ja Flugzeuge. Und zum Glück haben wir ja alle noch soviel Zeit, dass ich auf jeden Fall wiederkommen werde. Promise (hope nobody is scared about that)!

Heute werfe ich noch einen letzten Blick auf das Beachhouse, in dem ich meine ersten Wochen vor ganz ganz vielen Jahren in den Staaten verbrachte habe, dann heißt es schon Good bye zu meinen diversen Cousins.

Daher an dieser Stelle schon ein Dankeschön an meine amerikanischen Freunde und Family.

You all will stay forever in my heart and I do miss you all a lot already. See you soon.

Michi

Samstag, 22. August 2009

Biddeford, Maine

Bin wieder mit so einer süßen Propellermaschine mit vielleicht 30 Passagieren geflogen. Landen in Boston war kein Problem, Auto direkt da (es ist übrigens heiß und ich schwitze schon wieder ....) und unternehmungslustig wie ich manchmal bin habe ich mich auch für die längere Strecke an der Küsten entlang auf der 1A entschieden. Falls ihr jemals vor dieser Entscheidung steht, an den bekannten Touristenorten wie zum Beispiel Salem vorbezufahren ... NEIN, tut es nicht. Horror. Stau. Hässliche Häuser. Hässliche Menschen (ein Moped fahrendes männliches Wesen, das neben seinen kurzen Shorts nur noch einen Helm und durchgehendes schwarzes Rückenhaar trug). Ich meine, nichts gegen Rückenhaare, aber müssen sie auf einer viel befahrenen Straße durch den Wind flattern?



Okay, ihr müsst nicht gleich einen Herzinfarkt vortäuschen, falls ihr jemals vor dieser Entscheidung steht. Aber falls euch nichts anderes einfällt ...


Ab Rowley bin ich dann wieder auf die normale 1 und auf die I95 gefahren und alles war wieder easy. Bei Tante Heidi entsprechend netter Empfang. Heute kommen Lorraine, Billy, Jerry, Jess und vielleicht sogar Billies Kinder und Tante Edeltraud zum Lunch. Daher wird dies auch nur ein kurzer Eintrag, ich sitze nämlich in einer Library, da meine Tante keinen Internet-Anschluss hat. Aber einen schönen, neuen Garten zum Tee trinken und quatschen.


Das Bild ist besonders für meine Eltern. Es ist am Beachhouse, allerdings aus 1984. Ich habe es in einem Rahmen an meinem Himmelbett gefunden (Tante Heidi meinte, ich sehe auf dem Bett aus wie die Prinzessin auf der Erbse).


Kuss, Michi

Freitag, 21. August 2009

Richmond International Airport

Ist es nicht ein Segen, dass an den meisten öffentlichen Plätzen wie - wahllos herausgegriffen ein Flughafen - Wlan bzw. WiFi vorhanden ist? Im Normalfall läuft man durch die Shops und kauft alles, was man zum einen nicht braucht und zu Hause erst gar nicht angschaut hätte. Ich sitze daher jetzt hier am Richmond Airport, völlig entspannt an meinem kleinen Laptop und investiere das gesparte Geld in meinen ersten Milchkaffee seit zwei Tagen. Zum Frühstück gibt's Blueberry Muffin, nothing to talk about, aber da ich schon einige Stunden auf den Beinen bin, absolut okay.

Jaja, ich gebe es zu, ich schinde Zeit. Ich habe noch eine gute Stunde bis zum boarden und dachte, ich quatsche mal ein wenig. Dann bin ich schon in Boston und ich freu mich schon auf meine Fahrt an der Küste entlang hoch nach Portland and Biddeford. Mit Sicherheit ist es dort auch nicht so schwül wie hier. Als ich heute morgen um halb sieben los bin sind meine Scheiben von außen (!) beschlagen, da es schon 87° Fahrenheit mit entsprechender Luftfeuchtigkeit war. Ich hatte tatsächlich fast die ganze Zeit den Intervall-Scheibenwischer an.

Sicherlich der einzige Grund, warum ich ein wenig schnell durch einen Ort kurz hinter Orange gefahren bin. Der Polizeiwagen im Rückspiegel hat mich schon ein wenig überrascht. Also langsam und völlig unauffällig (hüstel) Geschwindigkeit weg und so tun, als wenn nichts wäre. Macht das mal fünf minuten lang. KOmmt euch vor wie eine Ewigkeit. An der Ampel hat er sich dann endlich neben mich gestellt und superfreundlich gemeint: Ma'am I know you're not from here but could please take care of your speed. I've seen you some over 25, really some ...

Und schon war er weg. Nett nicht? Vielleicht sollte ich mein Nevada Nummernschild mit nach Deutschland nehmen, dann wissen die auch, dass ich von Midwest bin und evtl. Probleme mit Geschwindigkeitsbegrenzungen habe.

Okay, mein Blueberry Muffin ist weg. Ich vertrete mir jetzt was die Beine, danke für's Zuhören *smile*.

Virginia bye bye

Heute war der letzte Tag bei Brooke und Launi. Mit allem drum und dran wie mit den Hunden spazieren gehen - und schwitzen. Das Pferd fürs Springen vorbereiten - und schwitzen. Springen (zum Glück musste ich nur zugucken) - und schwitzen.

Ich weiß, wird langweilig für euch. Für mich war es nicht so. Für mich war es einfach schön, so herzlich aufgenommen worden zu sein.

Abends waren wir erst in der Winery, in der Brooke arbeitet und dann (nachdem alle Tiere versorgt waren und wir geschw.... haben) noch lecker essen. Und ich habe die größten Brownies dieses Kontinents gesehen. Zum Glück jedoch nur für Brooke und Launi. Ich war vom Zusehen schon satt.

Morgen früh um 6 heißt es aus den Federn und nach Richmond, der Flug nach Boston wartet. Ich weiß noch nicht, wie ich dort an einen Internet-Access komme, da meine Tante keinen hat. Nichtmal einen PC. Ja, das gibt es noch, aber wer weiß, vielleicht kriege ich das ja in den paar Tagen geändert.

Ich freu mich auf diese meine USA-Familie, aber ich bin auch ein bisschen traurig, dass ich wieder einen guten Freund zurück lassen muss und auch, dass der letzte Teil meiner USA-Zeit beginnt.

Das war's für heute. Guten Nacht. Wir "sehen" uns dann ins Boston.

Mittwoch, 19. August 2009

Virginia

Heute morgen bin ich mit einem wunderschönen Blick auf Brookes and Launis Frontgarden aufgewacht. Die Sonne schien und ich habe mich nochmals entspannt in meinem wunderschönen Gästezimmer zurück gelehnt und es genossen. Es war schließlich erst halb acht.

Und Brooke hatte um diese Zeit bestimmt schon einige Pferde geritten. Ihr Tag fing nämlich schon um halb sechs an. Der Grund ist einfach, es ist heiß-heiß und es ist schwül-schwül-schwül. Da im ganzen Haus der Luxus einer Klimaanlage existiert, merkt man das erst, wenn man raus geht. Das habe ich getan. Ich bin eine knappe halbe Stunde mit den Hunden gegangen. Danach haben wir uns alle vier (drei Hunde und ich) schweißnass unter die Deckenklimaanlage und den Deckenventilator gestellt und uns nicht mehr bewegt. Stellt euch einfach eine gut funktionierende Sauna vor und dann ein bisschen arbeiten ....


In dem Haus leben neben Brooke und ihren Eltern noch sieben Katzen, besagte drei Hunde, ein Papagei und einige Fische. Vor dem Haus in einer sehr pferdegerecht gepflegten Umgebung sechs Pferde. Es ist mir ein Rätsel wie die beiden Frauen das alles aufrecht erhalten. Brooke geht nebenbei noch arbeiten und der Vater kann nicht helfen, er ist krank.
Als Brooke dann um halb zehn nach Hause kam, hat sie einen verletzten Waschbären mitgebracht. Er ist wohl mit seiner Mutter angefahren worden und ist bei der tödlich verletzten Mutter auf der Straße geblieben. Nachdem Brooke ihn erst mal in einen Katzenkorb mit Decke gesteckt hat, ging die Telefoniererei los. Schließlich hat Launi eine Frau gefunden, die verletzte Wildtiere aufnimmt, gesund pflegt und sie dann wieder entlässt. Dahin haben wir alle dann das völlig geschockte Tierchen gebracht. Ich bin sicher, dass es ihm gut gehen wird.


Irgendwie scheinen die verletzten Tiere immer den Weg zu Brooke und ihrer Mum zu finden. Zum Glück für sie.


Brookes Place

Überraschung. Nachdem ich Brooke gemailt habe, dass ich schon ganz in der Nähe ist, hat sie darauf bestanden, dass ich direkt komme. Also habe ich innerhalb von fünf Minuten alles zusammen gepackt, habe den Schlüssel vom (ugly) Motel wieder abgegeben und sofort auf die 64 Richtung Madison.

Zum Glück, denn es ist einfach zu schön, willkommen geheißen zu werden!!! Alternativ hätte ich einen langweiligen Abend vor dem TV verbracht und so fühle ich mich schon heimisch. Und das Haus ist so süß, ein Traum für jeden deutschen Touristen. Aber wie immer sind es die Menschen, die zählen ...

Ich freu mich schon auf morgen, dann sehe ich die Pferde. Die Hunde und Katzen durfte ich heute schon kennen lernen :-))